7 Möglichkeiten Meal Prep auf deine Bedürfnisse anzupassen

Mach dir deine Welt, wie sie dir gefällt. Auch in der Küche. In diesem Beitrag möchte ich dir aufzeigen, welche Möglichkeiten du in Bezug auf die Rezeptvielfalt deines Speiseplans hast und wie du durch geschicktes Mischen von Vorbereitungs- und Zubereitungsvarianten deine Mahlzeiten effizienter und schneller fertig bekommst.

Meine erste Berührung mit Meal Prep hatte ich vor zwei Jahren über Pinterest. Als ich mich von Rezepten inspirieren lassen wollte, bekam ich auch Vorschläge angezeigt, die mich neugierig machten. Es waren Beiträge von Sportlern und Fitnessfans, die Bilder und Berichte davon teilten, wie sie ihr Essen vorbereiten, kochen und abpacken. Nur hatten echt viele von ihnen jeden Tag das gleiche auf dem Tisch. Zum Beispiel gab es da eine Woche lang Hühnchen mit Brokkoli und Reis zum Mittagessen. Damals dachte ich mir, so eine ganze Woche jeden Tag das Gleiche ist nicht mein Ding. Ich brauche schon Abwechslung, aber zu aufwendig sollte es nicht sein. Mein Interesse an Meal Prep war geweckt.

In diesem Beitrag möchte ich dir ein paar Möglichkeiten aufzeigen, wie du die Meal Prep Vielfalt mit deinem Alltag vereinbaren kannst. Es muss keineswegs eintönig und anstrengend sein.Zuerst erfährst du etwas über die Wiederholung von Rezepten und anschließend über die unterschiedlichen Vorbereitungsstadien deiner Mahlzeiten. So kochst du, was du willst, wann du willst.

Rezeptvielfalt im Speiseplan

Jeden Tag das gleiche Gericht

Dies ist die wohl einfachste Variante. Du musst dich nur auf ein Gericht konzentrieren. Überlege dir, was du essen möchtest und erhöhe entsprechend der benötigten Tage die Mengen der einzelnen Zutaten. Auf Dauer kann das Recht eintönig werden. Doch für den Anfang ist es nicht verkehrt so zu beginnen. Und die Woche darauf kannst du ein anderes Gericht zubereiten.

Sich wiederholende Gerichte im Wechsel

Wenn du etwas mehr Abwechslung vertragen kannst macht diese Variante. Dabei suchst du dir 2 bis 4 Rezepte raus und überlegst, welche du mehrmals essen möchtest. Dem entsprechend stellst du wieder deine Einkaufsliste zusammen und besorgst dir die benötigten Zutaten.

Jeden Tag ein anderes Gericht

Wenn du dir Abwechslung liebst und etwas geübter im Meal preppen bist, kannst du auch für jeden Tag der Woche ein anderes Gericht einplanen. Das heißt dafür auch, dass du etwas mehr Zeit in die Vorbereitung steckst.

Geschnittenes Obst, Gemüse und Fleisch

Varianten der Vor- und Zubereitung

Alle Varianten setzen vorraus, dass du planst und die Lebensmittel, die du verwenden möchtest, gut vorbereitest. So sparst du später ordentlich an Zeit ein und kannst gleich loslegen ohne noch viel putzen und schneiden zu müssen.

Mahlzeiten ohne kochen

Diese Variante ist gut geeignet, wenn man Mal nicht kochen will oder natürlich auch für Leckereien, die nicht gekocht werden müssen. Salate sowie Snacks sind solche Leckereien und lassen sich auch ohne kochen super vorbereiten. Natürlich solltest du immer auch die Haltbarkeit im Auge behalten.

Mahlzeiten später fertig kochen

Du hast auch die Möglichkeit die Zutaten erst einmal nur vorzubereiten und das Gericht später fertig zu kochen. Sie werden dann portioniert in geeignete Behälter oder Beutel verstaut bis zu ihrem Einsatz in Kühlschrank oder Gefrierfach aufbewahrt. Gemüsepfannen, Suppen aber auch Fleischgerichte kannst du so super schnell zubereiten.

Mahlzeiten für die Woche vorkochen

Hast du später keine Zeit zum Kochen oder willst dir den Aufwand unter der Woche sparen? Dann kannst du die Zubereitungsrunde gleich an die Vorbereitungsrunde hängen. Das zubereitete Essen wird dann in geeignete Behälter gefüllt und im Kühlschrank gelagert bis es wieder herausgeholt und gegessen wird.

Mahlzeiten einkochen

Ich persönlich liebe diese Art der Vorbereitung. Damit ist es möglich große Mengen über einen längeren Zeitraum als eine Woche haltbar zu machen. Das ist sehr praktisch und muss nicht im Gefrierfach gelagert werden. Wenn es dann Mal schnell gehen muss, mache ich einfach ein paar Gläser auf, koche eine Beilage oder noch eine frische Kleinigkeit dazu und fertig ist die Mahlzeit. Dafür eignen sich zum Beispiel Bolognese und Gulasch hervorragend.

Geschnittenes Gemüse, portionsweise abgepackt

Ich wechsele oft zwischen all diesen Möglichkeiten. Einen Tag gibt es einen Salat, den ich zum Glück nicht mehr kochen muss. An einem anderen kommt eine Suppe auf den Tisch. Manche Gerichte bereite ich gleich zu, bei anderen bereite ich nur vor und koche sie später fertig. Wenn es gerade zu stressig wird, habe ich auch immer ein paar eingemachte Saucen oder Ragouts da, zu denen ich dann nur noch eine Beilage wie zum Beispiel Reis oder Nudeln machen muss. So sieht jede Woche irgendwie anders aus. Und ich habe keine Probleme damit es in meinen Alltag zu integrieren.

Wie du siehst, kannst du eine Menge machen und bist nicht nur auf eine Vorgehensweise festgelegt. Überlege dir, welche Variante für dich passt.
Du hast Fragen, Wünsche und Anregungen zu Thema Meal Prep? Schreib mir einfach einen Kommentar.

Janine

Ich bin eine leidenschaftliche Freizeitköchin, mit einer Vorliebe für einfache und gut gewürzte Speisen. In der heutigen schnelllebigen und vielschichtigen Welt, will ich nicht jeden Tag überlegen müssen, was ich esse. Das reicht mir ein mal die Woche.

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