Ein Topf, kaum Schnippeln, Ofen bleibt aus. Dieses Curry ist für den Abend gemacht, an dem du eigentlich keine Energie mehr hast – aber trotzdem etwas Warmes auf den Tisch willst. Gemüsereste aus dem Kühlschrank? Rein damit. Tiefkühlbrokkoli? Funktioniert genauso gut.

Brokkoli-Linsen-Curry mit Cashewnüssen
Zutaten
- 4 kleine Zwiebeln
- 4 mittelgroße Karotten
- 800 g Brokkoli TK oder frisch
- 2 Paprika
- 2 Handvoll Erbsen TK
- 100 ml Kokosmilch
- 4 TL Tandoori-Masala-Gewürzmischung z.B. Just Spices
- 8 EL rote Linsen trocken
- 400 ml Gemüsebrühe
- ca. 24 Cashewnüsse natur
- Salz Pfeffer, Öl
Anleitungen
Vorbereitung
- 4 Zwiebeln schälen und fein würfeln.
- 4 Karotten schälen und in dünne Stifte oder Scheiben schneiden.
- Frischen Brokkoli (800 g) in Röschen teilen. TK-Brokkoli vorab auftauen lassen.
- 2 Paprika entkernen und in Würfel schneiden.
- 8 EL rote Linsen in einem Sieb kurz abspülen.
Zubereitung
- Etwas Öl im Topf erhitzen (mittlere bis hohe Stufe). 4 TL Gewürzmischung, Zwiebelwürfel und Karottenstifte ca. 3 Minuten anbraten bis die Zwiebeln glasig sind.
- Frischen Brokkoli kurz in kochendem Wasser blanchieren (3 Min.), dann abgießen. TK-Brokkoli direkt dazugeben.
- Linsen, Brokkoli, Paprika und Erbsen in den Topf. Mit 100 ml Kokosmilch und 400 ml Gemüsebrühe ablöschen.
- Deckel drauf, auf kleiner Stufe ca. 15 Minuten köcheln – bis Linsen weich und Gemüse gar sind.
- 24 Cashewnüsse fettfrei in einer Pfanne 1–2 Minuten rösten, dann grob hacken.
- Curry mit Salz und Pfeffer abschmecken. In Glas- oder Edelstahlbehälter portionieren, Cashewnüsse drüber.
Notizen
Chaos-Variante
Kein Brokkoli? Nimm Blumenkohl, Zucchini oder was im Gemüsefach liegt. TK-Mischung geht genauso. Das Curry verzeiht fast alles.
Zutaten tauschen
Brokkoli → Blumenkohl, Zucchini
Tandoori → Garam Masala, Curry
Kokosmilch → Hafercuisine
Cashews → Sonnenblumenkerne
Meal-Prep-Tipp
Gemüse morgens schneiden, abends dauert es dann nur 20 Min. und das Curry ist fertig. Doppelte Menge kochen:
2. Hälfte einfrieren.
Hält 3 Monate.
Am nächsten Tag daraus machen
- Mit etwas Gemüsebrühe aufgießen und als schnelle Suppe servieren – püriert mögen es auch Kinder, die Gemüsestücke ablehnen.
- Als Wrap-Füllung mit Naturjoghurt und frischer Gurke – fertig in 5 Minuten.
- Über Basmatireis oder Couscous löffeln, der Rest macht sich von selbst.


Häufige Fragen
Kann ich das Curry einfrieren?
Ja – bis 3 Monate. Portionsweise in Glas, Edelstahl oder Silikonformen ohne Cashewnüsse. Die frisch rösten und erst beim Servieren drüber.
Wie lange ist das Curry haltbar?
3 Tage im Kühlschrank, in einem verschlossenen Behälter aus Glas oder Edelstahl. Kein Plastik – das nimmt die Gewürze an.
Wie taue ich das Curry am besten auf?
Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Dann im Topf auf kleiner Stufe erwärmen. Bei Bedarf etwas Brühe oder Wasser zugeben.
Geht das Rezept auch ohne Tandoori Masala?
Ja. Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und eine Prise Zimt mischen – fertig. Oder einfach normales Currypulver, dann wird es milder.

Ich hab 5 Dinge aufgeschrieben, die mir den Familienalltag wirklich leichter machen — auch wenn der Tag wieder mal komplett anders läuft als geplant.
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